Was bedeutet Verhinderungspflege – und was haben meine Familie und ich davon?

Ist eine Pflegeperson wegen Erholungsurlaub, Krankheit oder aus sonstigen Gründen an der Pflege gehindert, übernimmt die Pflegekasse die nachgewiesenen Kosten einer Ersatzpflege für maximal sechs Wochen im Kalenderjahr (siehe Übersicht: Leistungen der Pflegeversicherung).

Voraussetzung ist, dass die Pflegeperson den pflegebedürftigen Menschen mindestens sechs Monate in seiner häuslichen Umgebung gepflegt und der Pflegebedürftige mindestens den Pflegegrad 2 hat.

Die Verhinderungspflege kann stunden- oder tageweise in Anspruch genommen werden.

Bei stundenweiser Pflege, wird das Pflegegeld in voller Höhe, bei tageweiser, für die Tage der Verhinderungspflege zur Hälfte weiterbezahlt.